Menschen vor Systemen

ORBIS U: Die nächste Generation von ORBIS – UX Design aus der Praxis gedacht

Gute Krankenhaus-IT definiert sich nicht über Farben, Icons oder Layouts. Sie unterscheidet sich darin, ob Software die Arbeitsrealität ihrer Anwender wirklich versteht. Ärztlicher Alltag, Pflegeprozesse, administrative Abläufe – all das folgt einer eigenen Logik, die sich nicht aus Formularen, sondern aus Praxis ergibt. Genau hier setzt Dedalus mit ORBIS U an: bei den Menschen, die täglich mit dem System arbeiten, und bei den Prozessen, die sie tatsächlich ausführen.

ORBIS U: Die nächste Generation von ORBIS – UX Design aus der Praxis gedacht

Schon frühere Versionen von ORBIS waren mehr als eine bloße Digitalisierung von Papier. Mit ORBIS U geht Dedalus diesen Weg konsequent weiter – und deutlich tiefer. Die nächste Generation des Krankenhaus-Informationssystems wird von Grund auf aus Anwendersicht entwickelt. UX Design ist dabei kein nachgelagerter Gestaltungsschritt, sondern Ausgangspunkt der Produktentwicklung. Ziel ist ein System, das sich an Arbeitsprozessen orientiert, die Komplexität reduziert und im klinischen Alltag unterstützt, statt ihn zusätzlich zu belasten.

ORBIS U als Neuentwicklung – ein mutiger Schritt im KIS-Markt

ORBIS U ist die nächste Generation von ORBIS. Gleichzeitig ist es eine Neuentwicklung. Während viele Hersteller im Krankenhaus-IT-Markt bestehende Systeme inkrementell modernisieren, wagt Dedalus einen Schritt, der in dieser Konsequenz selten ist: ein KIS nicht nur weiterzuentwickeln, sondern konzeptionell neu aufzusetzen. Eine solche Neuentwicklung bedeutet Risiko, Aufwand und langfristige Bindung. Sie erfordert, etablierte Annahmen zu hinterfragen und vertraute Strukturen bewusst zu verlassen. Dedalus hat sich genau dafür entschieden, weil klar ist: Die Anforderungen an Krankenhaus-IT haben sich verändert. Nicht mehr die Menge an Funktionen entscheidet über Qualität, sondern die Frage, ob Software Arbeitsprozesse wirklich unterstützt.

Weg vom Formular, hin zum Prozess

Ein zentrales Kernthema von ORBIS U ist die bewusste Loslösung davon, Formulare abzubilden. In vielen IT-Systemen der Vergangenheit wurden papierbasierte Strukturen digital reproduziert. Tabellen blieben Tabellen, Masken blieben Masken. Die Möglichkeiten der Digitalisierung wurden dabei nur begrenzt genutzt.

„Die entscheidende Frage ist immer: Haben wir die Bedürfnisse unserer Anwender wirklich verstanden?“, sagt Ina Wechsung, die bei Dedalus das UX Design für ORBIS U leitet.

ORBIS U setzt genau hier an. Der Ausgangspunkt ist nicht das Formular, sondern der fachliche Ablauf. Gemeinsam mit Anwendern werden Prozesse analysiert, hinterfragt und neu gedacht. Erst daraus entsteht die Softwarelogik. UX Design wird damit zum methodischen Werkzeug, um Komplexität zu reduzieren und Arbeitsabläufe klarer, effizienter und nachvollziehbarer zu gestalten.

ORBIS U: Die nächste Generation von ORBIS – UX Design aus der Praxis gedacht

UX Design im Krankenhaus bedeutet Verantwortung

Wechsung bringt einen klaren fachlichen Hintergrund mit: Human-Computer-Interaction. Der Kern dieser Disziplin ist es, Technik an den Menschen anzupassen – nicht umgekehrt. Gerade im Krankenhaus ist dieser Anspruch zentral. Ärztliches und pflegerisches Personal arbeitet mit Menschen, nicht mit Software. Die Arbeit am Rechner ist Mittel zum Zweck.

„Unsere Endanwender sind keine Informatiker“, sagt Wechsung. „Wohl kaum jemand entscheidet sich für einen medizinischen Beruf, um möglichst viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen.“ ORBIS U trägt dieser Realität Rechnung. UX Design bedeutet hier nicht nur visuelle Vereinfachung, sondern ein tiefes Verständnis für Arbeitsdruck, Zeitknappheit und Verantwortung im klinischen Alltag.

Besondere Anforderungen im B2B-Umfeld

Hinzu kommt eine Besonderheit, die die Krankenhaus-IT von vielen anderen Softwaremärkten unterscheidet. Endanwender können sich ihr System nicht einfach aussuchen oder wechseln. „Unsere Endanwender haben keine echte Option“, so Wechsung. „Gerade deshalb ist es unser Anspruch, ihre Arbeit so einfach wie möglich zu machen.“

Für Dedalus bedeutet das, über die Rolle eines reinen Softwareanbieters hinauszugehen. ORBIS U soll nicht als notwendiges Übel wahrgenommen werden, sondern als verlässliche Unterstützung. Als Werkzeug, das hilft, statt zusätzliche Hürden aufzubauen. Ein Tool für einen Job.

Gemeinsam mit Anwendern entwickelt

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von ORBIS U ist die enge Zusammenarbeit mit den Kunden. Anwender sind aktiv in die Entwicklung eingebunden und liefern kontinuierlich Feedback aus der Praxis. Dieses Mitwirken ist kein formaler Schritt, sondern ein zentraler Bestandteil des UX-Ansatzes.

ORBIS U: Die nächste Generation von ORBIS – UX Design aus der Praxis gedacht

„Der Input der Anwender ist für uns essenziell“, betont Wechsung. „Ohne dieses Feedback könnten wir keine zukunftsfähigen Prozesse entwickeln.“ Dedalus versteht diese Zusammenarbeit als partnerschaftlich – und als klare Stärke des Projekts.

Ein System, das selbstverständlich wird

Das Ziel von ORBIS U ist kein System, das Aufmerksamkeit fordert, sondern eines, das sich selbstverständlich in den Arbeitsalltag einfügt. Wechsung beschreibt dieses Ideal mit einem medizinischen Bild: ORBIS U soll wahrgenommen werden wie ein Stethoskop – als unverzichtbares Werkzeug, das zuverlässig funktioniert und Vertrauen schafft.

Mit ORBIS U positioniert sich Dedalus klar: als einer der wenigen Hersteller, die den Mut zur Neuentwicklung haben, und als Partner, der UX Design nicht als Designtrend versteht, sondern als strategische Grundlage für die nächste Generation von Krankenhaus-Informationssystemen.

Zum Thema:

> ORBIS U – die nächste Generation unseres KIS

Dedalus DIREKT – unser Kundenmagazin

ORBIS U: Die nächste Generation von ORBIS – UX Design aus der Praxis gedacht

Ina Wechsung

UX Design

« Der Input der Anwender ist für uns essenziell. Ohne dieses Feedback könnten wir keine zukunftsfähigen Prozesse entwickeln »

ORBIS U - Fragen und Antworten

ORBIS U ist responsiv und kann auf Desktop-Computern, Tablets und über Apps genutzt werden. Die Oberfläche passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an, sodass klinische und administrative Funktionen flexibel zur Verfügung stehen.

ORBIS U richtet sich an alle Bereiche innerhalb eines Krankenhauses – von medizinischem Personal über Pflege bis hin zu administrativen Nutzern. Die Lösung unterstützt klinische Arbeitsabläufe, Patientenmanagement, Dokumentation und administrative Aufgaben in einer integrierten Plattform.

Ja, ORBIS U-Module sind abwärtskompatibel. Das bestehende ORBIS-Framework und Datenbankinhalte können weiterverwendet werden, so dass der Wechsel schrittweise erfolgt, ohne bestehende Workflows zu verlieren.

Ja. Standardbausteine und ein Composer-Tool erlauben es, Formulare, Datenansichten oder Regeln ohne tiefgehende IT-Kenntnisse anzupassen. Damit lässt sich ORBIS U an spezifische klinische Prozesse und organisatorische Anforderungen angleichen.

Die Migration erfolgt Schritt für Schritt in einem nicht-disruptiven Prozess. Kliniken können selbst bestimmen, in welchem Tempo sie einzelne Module migrieren und schließlich vollständig auf ORBIS U umstellen. Alte Komponenten können gelöscht werden, sobald alle Funktionen übernommen sind.

ORBIS U basiert auf einer 3-Schicht-Microservice-Architektur. Einzelne Module agieren technisch getrennt, ermöglichen gesonderte Updates ohne Systemstillstand und bieten eine cloudfähige und skalierbare Plattform sowohl für private als auch public Cloud-Betrieb.

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