Adunatio: Struktur statt Risiko
So führt der Adunatio-Standard Kliniken durch die Transformation
Mit Adunatio, dem neuen Standardisierungsprojekt für die Softwareeinführung, unterstützt Dedalus HealthCare Kliniken auf dem Weg in die digitale Zukunft. Mithilfe dieses strukturierten Implementierungs- und Migrationsframeworks wird der Wechsel zum modernen Informationssystem ORBIS planbar, sicher und wirtschaftlich. Die damit verbundene Transparenz in Vorgehen und Architektur schafft zudem eine verlässliche Investitionssicherheit – Projektschritte und Kosten werden frühzeitig greifbar und kalkulierbar.
Die Ablösung von Bestandssystemen – insbesondere SAP IS-H – gehört aktuell zu den komplexesten Transformationsvorhaben im deutschen Gesundheitswesen. Unterschiedliche und höchst individualisierte Prozesslandschaften, historisch gewachsene Schnittstellen sowie heterogene Datenmodelle erhöhen die Risiken erheblich. Dazu zählen vor allem funktionale Lücken im Zielsystem, unerwartete Integrationsaufwände, Dateninkonsistenzen und ein erhöhtes Risiko für Betriebsunterbrechungen.
Adunatio begegnet diesen Herausforderungen mit einem integrierten Standardisierungsansatz, der Technik, Prozesse, Organisation und Change-Management vereint.
Die Köpfe von Adunatio: Oliver Nauroth, Katja Schäfer, Johan Kittel und Peter Rau (v.l.n.r.)
Die Idee: Best Practices reproduzierbar machen
Adunatio kombiniert validierte ORBIS-Konfigurationen aus über 950 KIS-Implementierungen mit standardisierten Prozessmodellen und erprobten Migrationspfaden.
„Auf Basis unserer Projekterfahrungen haben wir abgeleitet, welche Prozessdesigns, Best-Practice-Workflows und Parametrisierungen sich in der klinischen und krankenhausadministrativen Praxis bewährt haben. Dieses Wissen ist in Form einer standardisierten Basis in Adunatio integriert“, erklärt Johan Kittel, Change Manager bei Dedalus.
Das Resultat: weniger Abweichungen, reduzierte Testaufwände, stabile Rollouts – bei gleichzeitiger Flexibilität für klinikspezifische Anforderungen.
Organisatorisch verankert – ein lernendes System
In den vergangenen zwei Jahren wurde Adunatio kontinuierlich um fachbereichsspezifische Teilprojekte erweitert. Klare Rollen, Steuerungslogiken und definierte Schnittstellen sorgen dafür, dass die einzelnen Einheiten effizient ineinandergreifen.
Mit dem Pilotprojekt gewinnt die Struktur zusätzlich Kontur: Konkrete Terminketten, abgestimmte Dokumentanforderungen und verbindliche Projektstandards treiben die Umsetzung voran. So wird Adunatio mit jedem neuen Projekt weiterentwickelt, um den Marktanforderungen stets gerecht zu werden.
Standardisierung zentraler Assets
Aktuell wird eine harmonisierte Dokumentations- und Auslieferungsbasis geschaffen. Dazu gehören unter anderem:
- Adunatio-Masterplan für Programm- und Projektmanagement,
- Vorgehensmodell inkl. Schulungskonzept sowie
- Prozessspezifikationen und Implementierungsleitfäden (optimiert und einheitlich strukturiert).
„Diese Standards sind die Grundlage eines skalierbaren Liefermodells – sie ermöglichen, Qualität effizienter und zugleich nachhaltiger auszuliefern“, betont Johan Kittel.
Personalaufbau, Programm- und Projektteams & Change-Management – der Erfolgsfaktor Mensch
Neue Kolleginnen und Kollegen im Programmmanagement und im Pilotprojekt durchlaufen ein strukturiertes Onboarding, nehmen an rollenspezifischen Workshops und Aus-/Weiterbildungseinheiten teil und werden kontinuierlich vom Change-Management begleitet. Wir empfehlen unseren Kunden, für die erfolgreiche Umsetzung der Transformationsprozesse ebenfalls ein Change-Management zu etablieren, das den organisationalen Kulturwandel begleitet.
„Technologie allein verändert nicht. Entscheidend ist, wie Menschen aktiv in den Wandel eingebunden werden. Wir sind ein People-Business und wollen Menschen in ihrer professionellen Arbeit unterstützen und Veränderungsprozesse begleiten – in den Kliniken und in unserem Unternehmen“, unterstreicht der Change-Manager.
Kick-off in die Konzeptionsphase
Nach Abschluss von Scope und Initialisierung stehen die ersten Konzeptionsgespräche bevor – ein wichtiger Praxistest für das Zusammenspiel der neuen Strukturen. In diesem Rahmen werden die definierten Best Practices pilotiert, gemeinsam mit den Fachbereichen erprobt und weiter geschärft, um eine belastbare Basis für die nächsten Schritte zu schaffen.
Dedalus erwartet wichtige Erkenntnisse für:
- die iterative Weiterentwicklung des Basissystems,
- konsistente Datenbankkonfigurationen und
- qualitätsgesicherte Best-Practice-Auslieferungsprozesse.
Gemeinsamer Weg in die digitale Zukunft des Gesundheitswesens
Adunatio schafft mit klarer Governance, minimalen Risiken und einer skalierbaren Architektur für Innovation eine verlässliche Grundlage für Transformationsprojekte.
„Am Ende steht nicht weniger Individualität, sondern mehr Stabilität für die digitale Weiterentwicklung im Vordergrund“, fasst Dieter Nels, Geschäftsführer und Serviceleitung DACH zusammen. „Adunatio ist die Brücke zwischen Standardisierung und Zukunftsfähigkeit.“
Was ist Adunatio?
Ein standardisiertes Einführungs- und Migrationsframework von Dedalus HealthCare.
- Basiert auf validierten Prozessmodellen und ORBIS-Best-Practices
- Integrierter Ansatz für Technik, Prozesse, Organisation und Change-Management
- Ziel: effiziente und risikoarme Systemeinführungen in Kliniken, die skalierbar und nachhaltig sind
- Pilotprojekt erfolgreich gestartet
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