Gemeinsam wachsen, Prozesse meistern

ZOTZ Klimas setzt auf Opus::L für Automatisierung, Effizienz und innovative Laborlösungen

Automatisierung und Digitalisierung – das sind gegenwärtig die wesentlichen Treiber des Labors ZOTZ Klimas. Getragen werden die Entwicklungen vom Labor-Informationssystem (LIS) Opus::L von Dedalus Labor, das seit zehn Jahren alle Prozesse miteinander verbindet.

 

„Mit dem sprunghaft steigenden Auftragsvolumen der Corona-Pandemie haben wir gezielt in moderne Analysentechnik investiert und unser Leistungsspektrum erweitert. Heute decken wir nahezu die gesamte Bandbreite der Laboranalytik ab“, blickt Lucas Magduschewski, stellvertretende Laborleitung, zurück. Mit dem Wachstum von Einsendern und Aufträgen steigen die Erwartungen an Geschwindigkeit, Flexibilität und Qualität. Vor allem die schnelle Verfügbarkeit verlässlicher Ergebnisse rückt in den Fokus. „Darüber hinaus setzen wir auch angesichts des Fachkräftemangels auf eine zunehmende Digitalisierung und Automatisierung“, so Magduschewski.

Seit 2025 ist neben Düsseldorf auch der Standort Duisburg an Opus::L angebunden, einschließlich der Verlagerung der immunhämatologischen Abteilung. Alle Proben werden zentral in Düsseldorf erfasst und über Opus::L an die jeweiligen Standorte verteilt. Das LIS wächst damit im selben Tempo wie das Labor und bildet Workflows sowie die steigende Gerätevielfalt ab.

Mehr als 40 Analysegeräte unterschiedlicher Hersteller sind an Opus::L angebunden. „Diese Flexibilität und Offenheit sehen wir als eine Stärke des Systems“, betont Magduschewski.

Intelligente Prozesssteuerung im Labor

Die Flexibilität von Opus::L zeigt sich auch im fein steuerbaren Regelwerk, mit dem sich individuelle Laborabläufe präzise definieren lassen. Dort wird hinterlegt, welche Schritte für eine Probe automatisch ausgelöst werden – etwa wann eine Sekundärabfüllung erstellt wird oder auf welchem Gerät eine Untersuchung stattfinden soll. Diese Workflows laufen automatisiert im Hintergrund ab und strukturieren den gesamten Laborprozess ohne manuelles Zutun.

Zeitkritische Proben werden automatisch priorisiert. Dringlichkeiten können bereits bei der Auftragserteilung angegeben werden, woraufhin das System Proben in separate Arbeitslisten und Racks sortiert. Zudem unterstützt Opus::L die Stufendiagnostik: Bei definierten Ergebniskonstellationen werden nachgelagerte Untersuchungen automatisch angestoßen.

Nach der Analyse werden sämtliche Messwerte inklusive gerätespezifischer Flags, Warnmeldungen und Qualitätsparameter an Opus::L zurückgemeldet. Farbliche Markierungen auffälliger Werte, die Anzeige von Vorwerten sowie ein zuschaltbarer Werteverlauf erleichtern die Plausibilitätsprüfung. Nach technischer und medizinischer Validierung wird der Befundbericht automatisch an die anfordernde Stelle übermittelt.

Sicherheit in der Probenidentifikation – Flexibilität in der Befunddarstellung

Eine verlässliche Proben- und Auftragsidentifikation ist im Labor unverzichtbar. Opus::L gewährleistet dies durch sauber gepflegte Nummernkreise, die klare Strukturen und eindeutige Zuordnungen schaffen. „Der Einsendernummernkreis muss für jeden Einsender eindeutig sein, das gewährleisten wir federführend über Opus::L. Ohne das System könnten wir keine Befunde an die Einsender rückübermitteln, keine Weiterüberweisung in andere Labore tätigen und auch keine Verteilung vornehmen“, unterstreicht Magduschewski die Notwendigkeit der Einrichtung.

Das Labor nutzt verschiedene Befundlayouts: Ein übersichtlicher Einzelbefund, ein Verlaufsformat mit allen Vorwerten auf einen Blick sowie ein tabellarisches Layout. „Alle individuellen Anpassungen waren mit Unterstützung von Dedalus Labor problemlos möglich.“ Auch die Anforderungen der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) – Dokumentation von Auftrags- und Probeneingang, Befunddatum, Methoden und Partnerlaboren – konnten vollständig im LIS abgebildet werden.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe

Magduschewski lobt die Zusammenarbeit mit Dedalus Labor als schnell, flexibel und praxisnah. Bei größeren Projekten seien kurzfristige Videokonferenzen ebenso möglich wie Unterstützung vor Ort. Ein besonders wichtiges Projekt war 2025 die Anbindung des Standorts Duisburg. Ziel war, den dort bewährten Workflows vollständig in Opus::L abzubilden. „Eine Umgewöhnung hätte nur unnötige Fehlerquellen geschaffen. Umso wichtiger war, dass die Implementierung reibungslos funktioniert hat.“ Für das Labor bestätigt dieses Projekt die Entscheidung für Dedalus Labor: „Ein anderes LIS kam für uns nicht in Frage.“

Das Labor ZOTZ Klimas wächst weiter. Am Hauptsitz in der Düsseldorfer Immermannstraße wird erneut gebaut, um Platz für neue Analysegeräte zu schaffen. Ziel ist es, die Möglichkeiten zu erweitern und steigenden Anforderungszahlen mit schnellen, verlässlichen Befunden in hoher Qualität zu begegnen.

Auch die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz werden im Labor diskutiert, insbesondere mit Blick auf künftige Assistenzfunktionen, die Mitarbeitende entlasten und zusätzliche Sicherheit schaffen könnten. Das Produktmanagement von Dedalus Labor steht dabei als enger Ansprechpartner zur Seite, um solche Ideen gemeinsam zu bewerten und mögliche Weiterentwicklungen voranzutreiben.

Lucas Magduschewski

MVZ Düsseldorf Centrum

« Wir konnten bisher alle notwendigen individuellen Anpassungen problemlos vornehmen. Dank der Flexibilität und Offenheit von OPUS::L konnten wir alle Workflows abbilden. Der Weg zu den Mitarbeitern von Dedalus Labor ist sehr kurz. »

Please open in latest version of Chrome, Firefox, Safari browser for best experience or update your browser.

Update Browser