Dedalus DIREKT
Dedalus DIREKT – das Kundenmagazin von Dedalus HealthCare – begleitet Anwender im Krankenhausalltag mit Themen rund um Health IT, Digitalisierung und Innovation
Stabübergabe im DACH Country Productmanagement: Interview mit Christoph Brandes und Simone Laufer, Dedalus HealthCare
Nach 27 Jahren im Unternehmen, 15 davon als Leiter DACH Country Productmanagement, verabschiedet Christoph Brandes sich in den wohlverdienten Ruhestand. Nach und nach übergibt er den Staffelstab an seine Nachfolgerin Simone Laufer. Gemeinsam werfen sie einen Blick zurück und nach vorn.
Herr Brandes, welche Aufgaben hat das DACH Country Productmanagement?
Christoph Brandes: Ich sage immer gerne, dass wir eine der Brücken zwischen unseren Kunden, dem Produktmanagement und der Softwareentwicklung bilden. Ziel ist es, ORBIS und ORBIS U funktional gemeinsam mit unseren Kunden weiterzuentwickeln. Konkret sammeln wir Anforderungen, bewerten sie und geben sie priorisiert intern weiter.
Wenn aus der Entwicklung neue Produkte und Funktionen gemeldet werden, initiieren wir gemeinsam mit dem Service „Transition Management“ die Pilotierungen, die letztendlich zu einer Markeinführung der neuen Lösungen führen. Der gesamte vertriebliche Launch-Prozess liegt in unseren Händen.
Aber auch am Ende des Lebenszyklus einer ORBIS-Lösung sind wir involviert: Gemeinsam mit Produktmanagement sowie Service und Support initiieren wir den gesamten Prozess am Ende des Produktlebenszyklus inklusive der Kommunikation intern und an Kunden, um letzterenen ausreichend Zeit für die notwendigen Umstellungen auf die Nachfolgeprodukte zu geben. Insofern begleitet das Country Productmanagement alle ORBIS-Produkte im gesamten Lebenszyklus, „von der Wiege bis zur Bahre“. Zum Interview >>
Abrechnung ohne Stolperfallen
ORBIS IBIL AT stabilisiert Prozesse, reduziert Nacharbeit und wächst mit den Anforderungen
Der Abrechnungsalltag in österreichischen Krankenhäusern ist zum Stresstest geworden. Viele Abrechnungskonstellationen müssen parallel beherrscht werden, stationär wie ambulant. Die Abrechnung mit Landesfonds über den XMBDS-Datensatz, ambulante und inzwischen auch stationäre DVP-Abrechnungen, Sonderklasseprozesse mit nachgelagerter Honorarverteilung und Abrechnung mit in- und ausländischen Versicherungen sowie die Übertragung beispielsweise mittels WAHonline oder eRechnung erfolgt nach strengen Vorgaben und verlangt Transparenz bis ins Detail. In dieser Gemengelage muss ein Abrechnungssystem mehr leisten als reine Fakturierung: Es muss Prozesse stabilisieren, Fehlerquellen reduzieren und den Arbeitsalltag spürbar erleichtern.
Brücke zwischen Klinik und Patient
Patient XCare Suite vereinfacht Prozesse von der Terminvereinbarung bis zum Überleitungsmanagement: Die Patient XCare Suite von Dedalus HealthCare nimmt Fahrt auf: Nach intensiver Entwicklungsarbeit sind mittlerweile alle Muss- und viele Kann-Kriterien nach dem Krankenhauszukunftsgesetz erfüllt und werden schrittweise bei den Kunden implementiert. Ein Blick auf den aktuellen Stand zeigt beachtliche Fortschritte bei der digitalen Transformation der Patientenbetreuung.
Seit Ende 2024 ist die Kernfunktionalität der Patient XCare Suite bereit für den produktiven Einsatz. „Wir starten bei der Implementierung zunächst mit dem Aufnahmemanagement und integrieren dann schrittweise das Behandlungsmanagement mit zum Beispiel den wichtigen Patiententagebüchern und der Patientenaufklärung“, erklärt Larissa Katzschke, Sales Consultant für eHealth und Integrated Care bei Dedalus HealthCare, das Vorgehen. Aktuell setzen bereits 50 Kunden das Patientenportal im Produktivbetrieb ein. Einige Kunden haben bereits erfolgreiche Prüfungen nach KHZG und Fördermittelrichtlinie durch unabhängige Berater durchführen lassen. Zum Artikel >>
Dedalus HealthCare – Mehr Informationen
Meilenstein für die Patientenversorgung
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt modernisiert die Radiologie mit integriertem RIS/PACS. Das Traumazentrum Wien der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) setzt seit April 2025 auf ein integriertes RIS/PACS von Dedalus HealthCare. Die Lösung ermöglicht einen deutlich vereinfachten Workflow, vor allem dank standortübergreifender Patienten-ID, schneller Bildverfügbarkeit und zuverlässiger Spracherkennung.
Digital mit Riesenschritten in Richtung medizinische Exzellenz
Die Medizinische Universität in Cottbus ist auf dem Weg zum digitalen Leitkrankenhaus. Ein wesentlicher Schritt war die Einführung von ORBIS Nursing U, ORBIS Medication, Patientchart sowie der Mobile Edition – alles in einem Zug und binnen eines Jahres.
Mit der Ernennung zum Universitätsklinikum hat die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) die Digitalisierung von Forschung, Lehre, Verwaltung und Patientenversorgung als strategische Priorität forciert und alle Prozesse nach digitalen Best Practices neugestaltet. Die Strategie lautet: digital vor ambulant vor stationär. Die Einrichtung will eine sektorenübergreifende digitale und patientenzentrierte Gesundheitsversorgung „aus einem Guss“ mit höchster Qualität bieten. Zum Artikel >>
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