DIIT Insights

Impulse für die Diagnostik von morgen

Die Gesundheitsversorgung befindet sich im Wandel. Neue Technologien, intelligente Datenvernetzung und digitale Prozesse verändern die Diagnostik nachhaltig und eröffnen neue Möglichkeiten für eine effizientere und präzisere Patientenversorgung.

Mit DIIT Insights – Impulse für die Diagnostik von morgen bieten wir eine Webcast-Reihe, die aktuelle Entwicklungen, innovative Lösungsansätze und praxisnahe Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen aufgreift. In kompakten Online-Sessions geben Expertinnen und Experten Einblicke in Trends, Technologien und Best Practices rund um die Diagnostik von morgen.

Die Webcast-Reihe 2026

In unseren Webcasts beleuchten wir aktuelle Themen aus der Diagnostik und der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Freuen Sie sich auf fachliche Impulse, Praxisbeispiele und den Austausch mit Expertinnen und Experten.

DeepUnity Adaptive Imaging:
KI-Integration in ORBIS RIS und DeepUnity PACS

Erfahren Sie, wie der DeepUnity AI Cube KI-Algorithmen nahtlos in radiologische Workflows integriert.

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ORBIS U RIS
Die nächste Generation

Erfahren Sie im Webcast, wie ORBIS U RIS als nächste Generation des Radiologie-Informationssystems moderne radiologische Workflows unterstützt und optimiert.

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3. Webcast: 20.11.2026 – ab 11 Uhr

Weitere Informationen sowie der Link zur Anmeldung folgen in Kürze

Fragen und Antworten (F&A) zu den Webcasts:

Ist eine automatische Befundung durch KI zulässig oder muss die finale Entscheidung weiterhin durch einen Arzt erfolgen?

Nach aktueller Gesetzgebung muss die Freigabe des Befundes weiterhin durch einen Arzt erfolgen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass Radiologen die Bilddaten zunächst ohne KI-Ergebnisse beurteilen, um mögliche Beeinflussungen durch die KI zu vermeiden. Es ist möglich die KI-Ergebnisse im Befundungsworkflow erst in einem zweiten Schritt einzublenden.

Wird dem Kunden mitgeteilt, in welchem Land die KI-Analyse durchgeführt wird?

Das KI-Gateway wird beim Kunden betrieben. Die eigentliche KI-Analyse erfolgt in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main und damit in Deutschland.

Welchen Nachrichtentyp haben die Statusmeldungen?

Die Statusmeldungen werden vom KI-Marketplace (derzeit deepc) als JSON-Dateien bereitgestellt. Diese enthalten Informationen zum Verarbeitungsstatus und können in unseren Produkten abgefragt und dargestellt werden.

Kann das KI-Feedback auch in andere Systeme integriert werden?

Grundsätzlich ja. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Anbieter die Verarbeitung der KI-Statusmeldungen beziehungsweise der vom KI-Marketplace zurückgelieferten DICOM/ JSON Objekte unterstützt.

Kann der DeepUnity AI Cube auch mit OBIS RIS und einem Fremd-PACS eingesetzt werden?

Der DeepUnity AI Cube ist grundsätzlich PACS-unabhängig. Technisch ist ein Einsatz auch mit einem Fremd-PACS möglich. Voraussetzung ist, dass die Anzeige und Integration der KI-Ergebnisse im jeweiligen PACS unterstützt werden. Funktionen wie die Statusanzeige und Priorisierung können weiterhin im OBIS RIS erfolgen.

Welche Mindestanforderungen gibt es an die Plattform? Werden die DeepUnity DICOM Services benötigt?

Für erweiterte Funktionen in DeepUnity Diagnost – beispielsweise KI-Labeling, Klassifizierungen, Kategorisierungen sowie die Anzeige und das Ein- bzw. Ausblenden von KI-Ergebnissen – werden die DeepUnity DICOM Services benötigt, die auf der DeepUnity Plattform laufen. Die Mindestanforderungen an die DeepUnity Plattform werden hausabhängig betrachtet und können bei Ihrem Dedalus Vertriebspartner abgefragt werden.

Gibt es bereits eine Integration mit Smart Radiology?

Derzeit erfolgt die Anbindung an den KI-Marketplace über den Partner deepc. Parallel werden Gespräche mit weiteren Marketplace-Anbietern geführt. Die Plattform ist grundsätzlich offen für zusätzliche Marketplace-Integrationen.

Können gezielt einzelne Untersuchungen oder Serien an die KI gesendet werden oder werden immer komplette Studien übertragen?

Die Übermittlung ist flexibel konfigurierbar. Es können komplette Studien oder einzelne Serien automatisch an die KI gesendet werden. Darüber hinaus kann der Versand sowohl in DeepUnity Diagnost als auch im DeepUnity Viewer manuell ausgelöst werden, sodass ausgewählte Serien bei Bedarf („on demand“) analysiert werden.

Muss der Kunde einen separaten Vertrag mit dem KI-Partner abschließen oder erfolgt dies über Dedalus?

Die Lösung wird vollständig aus einer Hand angeboten. Dedalus übernimmt Vertrieb, Systemintegration und Kundensupport, sodass für den Kunden kein separater Vertrag mit dem KI-Partner erforderlich ist.

Werden auch Befunde außerhalb der Radiologie unterstützt, beispielsweise in der Kardiologie oder für Ultraschalluntersuchungen?

Bereits heute stehen KI-Algorithmen unter anderem für die Kardiologie und die Ultraschallanalyse zur Verfügung. Das Portfolio an KI-Lösungen wird kontinuierlich erweitert, sodass künftig auch weitere Fachbereiche, beispielsweise die Pathologie, zukünftig unterstützt werden können.

 

Wenn man nur die Befundung vom bestehenden RIS gerne in DeepUnity haben möchte – was ist davon dann notwendig von ORBIS U RIS zu haben?

Wir haben auch die Möglichkeit, ausschließlich die Befundung im PACS zu nutzen, ohne das RIS austauschen zu müssen.

Wird ORBIS U das alte System ablösen, oder bleibt das alte RIS bestehen?

Das ORBIS U RIS wird das alte RIS ablösen.

Mir fehlte eine Aussage zu KI-Integrationen, z. B. auch innerhalb der Befundung.

Wir arbeiten bereits an der Integration von KI in den Workflow. Dies wird die Arbeitslisten speziell in der Befundung betreffen, aber auch KI-Funktionalitäten in der Befundung selbst.

Anbindung an die ePA Schnittstelle zu Teleradiologie Terminplanung weiterhin in ORBIS NICE? Möglichkeit, verschiedene Filter anzulegen?

Die Anbindung an die ePA werden wir gemeinsam mit der ORBIS-Integration anbieten. Schnittstellen zur Teleradiologie sind auf der Roadmap, aber noch nicht final terminiert. Für die Terminplanung ist das Ziel, dass, sobald die ORBIS-Integration zur Verfügung steht, ein Abgleich zwischen der NICE-Terminplanung und der U-Terminplanung im RIS erfolgen kann.

Werden RIS-Aufträge aus U auch in NICE angezeigt?

Ja, das ist das Ziel, sodass ein Mischbetrieb möglich ist. Detailliert werden wir darauf eingehen können, sobald die Planungen in diesem Bereich final geklärt sind.

Ist die Applikation mehrsprachig und kann man auch spontan/ad hoc die Sprache wechseln?

Ja, man kann die Sprache ad hoc verändern.

Können Laborwerte, Indikation, Wartelisten etc. automatisiert auf einer Maske dargestellt werden?

Ziel ist es, genau für eine solche Funktion das Patienten-Dashboard auszubauen und zur Verfügung zu stellen.

Wie werden die Arbeitslisten dargestellt? Muss hierfür auf das Modul Report Workplace umgestiegen werden?

Nein, die Arbeitslisten und sämtliche anderen Funktionen innerhalb des RIS bedürfen keines Umstiegs auf U-Komponenten außerhalb der Radiologie.

Wir nutzen die Spracherkennung. Gibt es hier Einschränkungen oder werden die Befunde weiterhin per Spracherkennung befüllt?

Die Funktion der Spracherkennung ist analog zu der, die wir bereits aus dem ORBIS RIS kennen.

Ist es möglich, die in ORBIS RIS schon implementierte Spracherkennung in ORBIS U RIS ebenfalls zu verwenden?

Ja, dies ist möglich.

Gibt es eine deutliche Kennzeichnung von Privatpatienten?

Ja, Privatpatienten werden in den Arbeitslisten selbstverständlich gesondert und deutlich gekennzeichnet.

Welche Spracherkennungs- und KI-Lösungen werden im Befundmodul anwendbar sein?

Im Bereich der Spracherkennung werden wir DMSK von Microsoft verwenden. Im Bereich der KI werden unterschiedliche Anwendungen angeboten werden, sodass dies pauschal schwer zu beantworten ist.

Wird die Materialerfassung mit der ORBIS MAWI funktionieren wie bereits in RIS NICE?

Nach aktuellen Planungen ist dies so vorgesehen.

Ist es möglich, in der Terminübersicht unter dem Namen zumindest die Untersuchungsart darzustellen oder selbst zu administrieren, was zu sehen ist?

Jeweils erst über den Eintrag mit der Maus fahren zu müssen, um die Tooltips mit weiteren Informationen zu sehen, ist nicht immer praktisch.
Aktuell ist diese Funktion noch nicht vorhanden, aber in Planung.

Ist die Funktion der Termineinladung in RIS U integriert oder benötigt man hier ein anderes Modul?

Diese Funktion ist Teil des RIS. Es wird kein weiteres Modul benötigt.

Terminübersicht: Können hier weiterhin Ärztespalten etc. hinterlegt werden? Können die Leistungen, die bestimmten Ärzten zugeordnet sind, automatisiert in den Terminkalender des bestimmten ÄD eingetragen werden?

In der aktuellen Version ist dies noch nicht verfügbar, aber in Planung.

Wichtig wären auch bestimmte Laborwerte bei der Anforderung sehen zu können (Stichwort Kontrastmittelgabe).

Diese Funktion wird zur Verfügung stehen.

Wie umfassend werden die derzeitigen Anforderungsmasken etc. aus NICE in ORBIS U RIS übernommen?

Als Inspiration wurden die Funktionen aus ORBIS RIS verwendet und durch unsere UX/UI-Designer bearbeitet, sodass wir eine bestmögliche Usability anbieten können. Es wurde daher an einigen Stellen bewusst auf Funktionen verzichtet.

Ist die Schnittstelle zu ORBIS KIS bidirektional? Also z. B. für CAVE-Einträge?

Für die Integration in ORBIS ist geplant, dass wir nicht auf HL7-Schnittstellen zurückgreifen werden, sondern die Daten über sogenannte APIs austauschen. Diese sind bidirektional geplant, wo sinnvoll.

Auch bezüglich Kalender: Wird ORBIS U RIS mit den NICE-Kalendern kommunizieren?

Für die Terminplanung ist das Ziel, dass, sobald die ORBIS-Integration zur Verfügung steht, ein Abgleich zwischen der NICE-Terminplanung und der U-Terminplanung im RIS erfolgen kann.

Gibt es bereits Planungen für ORBIS NIS? Dies war ja technisch bisher sehr ähnlich.

Für die reine Dokumentation in der Nuklearmedizin kann das System bereits verwendet werden. Funktionen wie Serientermine sind geplant und werden 2027 ausgeliefert. Eine Hotlab-Funktion ist derzeit nicht als Eigenentwicklung geplant, sondern soll über eine Kooperation umgesetzt werden.

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