Bis zu einer halben Stunde mehr Zeit

Die Prozesse rund um die Patientenversorgung im Krankenhaus müssen immer schneller und reibungsloser laufen. Um zeitnah die richtige Entscheidung treffen zu können, sollen Ärzte und Pflegekräfte möglichst zu jeder Zeit und an jedem Ort auf die Patientendaten zugreifen können. Das Johanna Etienne Krankenhaus in Neuss will das mit ORBIS Info4U sicherstellen.

Zum ersten Mal hat Lutz Maischatz auf der DMEA 2017 von dem neuen System gehört und es sich präsentieren lassen. „Mein erster Eindruck war sehr positiv“, so der stellvertretende Leiter IT-Center und Bereichsleiter KIS. „Es ist für den Einsatz auf Smartphones optimiert und hat eine daran angepasste Oberfläche. Sofort sind mir die großen, gut sichtbaren Schaltflächen ins Auge gesprungen. Es ist intuitiv zu bedienen, auch weil das Informationstool auf die wesentlichen Funktionen reduziert ist.“ Damit erfüllte ORBIS Info4U die wesentlichen Anforderungen der klinischen Anwender: Schnelligkeit, Leistungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit. „Bei einem Termin mit unserer Geschäftsführung am Bonner Firmensitz sind wir dann angesprochen worden, ob wir für das Pilotprojekt zur Verfügung stehen würden“, blickt Maischatz zurück. „Die Entscheidung ist schnell gefallen, weil wir nicht nur überzeugt sind, dass uns die Lösung im klinischen Alltag sehr weiterhilft, sondern weil die Anwendung auch Spaß macht“, so der stellvertretende IT-Leiter.

Erwartungen erfüllt, Erweiterungen geplant

„Unsere Erwartungen an die App haben sich bis heute erfüllt“, bilanziert Maischatz die ersten Monate. Das bestätigen auch die Rückmeldungen der Pilotärzte, die die unmittelbare Datenverfügbarkeit schätzen und ORBIS Info4U nicht mehr missen möchten. Wie beliebt die App mittlerweile ist, zeigt auch der Umstand, dass stetig Wünsche nach funktionellen Erweiterungen an das IT-Center herangetragen werden. Beispielsweise möchten die Ärzte möglichst auf alle Patienten zugreifen können – auch auf solche, die gegebenenfalls bereits entlassen, aber noch im System sind, oder auf ambulante Patienten. „Das war ihnen sehr wichtig“, so Daniel Skoppek. Wie geht es nun mit ORBIS Info4U im Johanna Etienne Krankenhaus weiter? „Wir werden jetzt überlegen, ob wir die App im nächsten Schritt in der gesamten Abteilung für Allgemeine Innere Medizin ausrollen“, so Lutz Maischatz. „Danach prüfen wir, inwiefern das auch in anderen Fachbereichen wirkungsvoll genutzt werden kann.“ Im Auge hat er dabei besonders die chirurgischen Fächer, da deren Ärzte sehr wenig Zeit für die Visite haben. Zudem käme hier der integrierte Kalender ins Spiel, in dem die Ärzte auf einen Blick sehen könnten, wann, wie, wo, welche OP zugeteilt ist. Die Reise für ORBIS Info4U im Johanna Etienne Krankenhaus ist also ganz offensichtlich noch nicht zu Ende.

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